And here we go!

Und ab dafür!

Der Tag der Wahrheit. "Aller Tage Morgen" erscheint morgen als eBook. Bin einigermaßen aufgeregt. Unsere amerikanischen Freunde waren wieder mal schneller: schon jetzt kann man das Buch bei Amazon und Apple bestellen:

http://www.amazon.de/Aller-Tage-Morgen-Historischer-Roman-ebook/dp/B00HR1T84E/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1389304922&sr=8-2&keywords=%22aller+tage+morgen%22

 

https://itunes.apple.com/de/book/aller-tage-morgen/id793750315?mt=11

 

Gutscheincodes folgen. 

Trailer überarbeitet

Neue (und deutlich besser lesbare Texttafeln) und Release-Datum eingefügt.

Um die deutschen Plattformen nicht gänzlich auszuschließen, gibt es den Trailer jetzt auch auf MyVideo:

http://www.myvideo.de/watch/9360099/Aller_Tage_Morgen_Trailer

und natürlich YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=Xqx-0crJbvE&feature=youtu.be

Uffrechend...

Sofern mich die Technik und die Dienstleister nicht in Stich lassen, erscheint "Aller Tage Morgen"  am

10. Januar 2014.

Wo?

Bei Amazon, Apple, Kobo, Thalia, Weltbild... eigentlich überall, wo es eBooks gibt.

 

 

Personen in "Aller Tage Morgen" - Germanicus

Nero Claudius Germanicus ist Sohn des Drusus und wie sein Vater ein römischer Feldherr, bekannt durch seine Feldzüge in Germanien. Er ist Großneffe des ersten römischen Kaisers Augustus, von diesem war er als Nachfolger des Tiberius im Amt des Princeps vorgesehen.

Gemeinsam mit Armin wird er in der Akademie zum Offizier ausgebildet. Die beiden verbindet von Beginn an eine innige Feindschaft. Germanicus macht die Germanen im Allgemeinen und damit auch Armin für den Tod seines Vaters verantwortlich. Armins Bruder Finn wird sein Freund, als ihm dieser nach einer durchzechten Nacht das Leben rettet.

Nichts wünscht sich Germanicus sehnlicher, als den Traum seines Vaters zu erfüllen und die germanischen Stämme ein für alle mal zu unterwerfen.

 

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Es ist geschafft!

Das Buch ist fertig geschrieben... und das erste Feedback ist positiv!

Was will man mehr?!

Nach Lektorat und Korrektur habe ich noch eine Liste der Personen und ein ausführliches Glossar erstellt und integriert. Nachdem ich feststellen musste, dass zirka zehn verschiedene germanische Stämme erwähnt werden, habe ich außerdem eine Karte über die Stammesgebiete beigefügt - wurde dann doch etwas unübersichtlich.

Jetzt geht es um die Formatierung des eBooks (nachdem die letzten Fehler am Cover korrigiert sind) und anschließend an die Veröffentlichung. Ich werde höchstwahrscheinlich den Multiplikator feiyr.com verwenden. Warum ausgerechnet diesen? Die Benutzung kostet zwar eine fixe Gebühr, aber dafür ist nicht nur der ausgeschüttete Anteil höher als bei der Konkurrenz (ich sehe dich an, epubli!), sondern auch die Anzahl der Shops in die das Buch verteilt wird. Klingt alles vielversprechend, aber man muss die Praxis abwarten.

Ich freue mich sehr, dass einige Blogger sich bereit erklärt haben, "Aller Tage Morgen" zu lesen und zu rezensieren. Habe ihnen heute das Manuskript geschickt. Bin sehr gespannt auf ihr Feedback...

Kleiner Appetithappen

Der Prolog als kostenlose Leseprobe - jetzt lesen!

https://payhip.com/b/SXr7

Das korrigierte Manuskript ist da...

Endlich. Spannender Moment.

Das erste Mal professionelles Feedback zu "Aller Tage Morgen". Und die Anzeichen verdichten sich, dass es lesbar ist. Ein Anfang. Jetzt heißt es: die Fehler bzw. Korrekturen durchgehen und lernen.

Wird eine lange Nacht.

5 Gründe "Aller Tage Morgen" zu lesen

Am Ort des Geschehens

Ich würde mir lange Vorwürfe machen, wenn ich dem vermeintlichen Standort der Varusschlacht - einem Wendepunkt im Buch - nicht einen Besuch abgestattet hätte. Dieser Standort liegt bei einem kleinen Dorf namens Kalkriese, was wiederum im Tecklenburger Land liegt. Wenn du - wie ich - nicht gerade aus der Gegend kommst, hast du davon noch nie gehört. Zumal man selten in diese Gegend kommt, denn dort gibt es nicht all zu viel. Zur groben Orientierung: die Ecke von Bielefeld, Osnabrück, Münster. Also Norddeutschland ohne Küste (aber schon mit schönen, roten Backsteinhäusern). Dort, wo die Menschen auf jeglichen Akzent verzichten können.

Es war eine seltsame Erfahrung (und eine lange Autofahrt): beinahe wie auf einer Schnitzeljagd findet man zeitgenössische Hinweise auf die Ereignisse, die sich vor 2.000 Jahren in dieser Gegend vermutlich abgespielt haben: "Varus-Therme", "Arminiusstraße", "Varus-Cafe"... mein Favorit ist der "Cherusker-Grill"!

Unser Ziel war das hervorragende aber an diesem kalten Dezembertag wortwörtliche leere Museum Varusschlacht direkt bei Kalkriese. Wir betraten den Eingangscounter (= Geschenkeladen), sahen uns um... und holten erstmal tief Luft. Sage und schreibe 4 (!) Regale voller Literatur über Arminius und die Varusschlacht. Sachbücher neben Belletristik. Einen Großteil davon hatte ich selbst im Rahmen der Recherche gelesen. Aber an diesem einen Punkt meine gesamte Konkurrenz im Regal versammelt zu sehen, war ein "interessanter" Augenblick, der mir nur ein ganz klein wenig Angst machte.

Das Museum wurde zum zweitausendjährigen Jubiläum der Schlacht 2009 erst renoviert. Die Ausstellung befindet sich in einem Turm, der Aussicht auf das benachbarte (Schlacht)Feld bietet. Im ersten Stock wird hervorragend und anschaulich erläutert, wer die Römer und Germanen waren, warum sie miteinander größtenteils nicht klar gekommen sind und wie die Varusschlacht als Wendepunkt im germanisch-römschen Konflikt verlief... vermutlich. Die Ausstellung ist lang nicht so detailliert wie z.B. in der hessischen Saalburg, aber kommt dafür gut auf den Punkt und langweilt an keiner Stelle. Das muss ein Museum auch erst mal schaffen. Und ich war heilfroh, dass sich so ziemlich ALLES mit meiner Geschichte deckte. Es scheint so, als hätte ich mir keinen historischen Fauxpas erlaubt. Und wenn doch, nehme ich hiermit literarische Freiheiten durch historische Ungenauigkeiten für mich in Anspruch! So!

Mit einem Audio-Guide und einer großen Portion Neugier bewaffnet machte ich mich auf in das benachbarte Feld, wo man den Engpass nachgebildet hat, in welchen Arminius die Römer gelockt hatte: zwischen einem großen Moor und einer bewaldeten Anhöhe musste sich der Zug der römischen Legionen in die Länge ziehen. Und die Germanen - gar nicht dumm - fielen ihnen unter dem Schutz eines Walles in die Flanke.

Es herrschte "Varusschlacht-Wetter": Temperaturen um den Gefrierpunkt, ein eisiger Wind und leichter Schnee-Regen. Wie damals (sofern man den römischen Quellen Glauben darf, die Wetteraufzeichnungen der Germanen sind leider verschütt gegangen).

Ich war weit und breit der einzige Mensch.

Es war großartig.

Mit den Berichten von Varus und Arminius im Ohr brauchte ich nicht mehr viel Vorstellungskraft, um mir den Verlauf der Schlacht vorzustellen. Ob sich die Varusschlacht (oder eine andere) an exakt dieser Stelle (oder einer anderen) abgespielt hat, spielt dabei keine Rolle: die Geschichte des Aufstands der Germanen gegen die römischen Besatzer, ihre Gerissenheit wie ihre Kaltblütigkeit, wurden in meinem Kopf lebendig. Der Tag, an dem Deutschland entstand. Ich hoffe, ich kann diesen Eindruck auch in meinem Buch vermitteln.

Deswegen gibt es an dieser Stelle auch nur ein Bild: Modell der bei Kalkriese gefundenen Maske eines römischen Reiters. Das besterhaltenste Artefakt, dass man am vermeintlichen Standort der Varussschlacht finden konnte - und daher auch Symbol der Ausstellung.

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Personen in "Aller Tage Morgen" - Armin

Armin ist der Sohn des Fürsten Segimer, Neffe von Ingomar. Wird gemeinsam mit seinem Bruder Finn nach Rom gebracht und dort ausgebildet. Dort erhält er den Namen, unter dem er zur Legende wurde: Arminius. 

Er verdient sich aufgrund seiner Führungskraft und Tapferkeit während des pannonischen Aufstands die Ritterwürde und wird Bürger Roms. Armin begleitet Varus zurück in seine germanische Heimat, um zwischen den Römern und seinem Volk zu vermitteln. Dort angekommen, verliebt er sich in Thusnelda und heiratet sie gegen den Willen ihres Vaters Segestes.

Konfrontiert mit der Härte der römischen Gesetze gegenüber seiner eigenen Sippe, muss er sich entscheiden: bleibt er loyal gegenüber Rom, dem er Treue geschworen hat? Oder führt er sein Volk zum Aufstand gegen die Besatzer?


 

Personen in "Aller Tage Morgen" - Thusnelda

Tochter von Segestes, Freundin von Armin seit Kindestagen. Wunderschön, selbstbewut und etwas vorlaut. Verliebt sich in Armin, nachdem er als römischer Offizier wieder in seiner Heimat ist. Der machthungrige Segestes hat sie bereits einem suebischen Prinzen versprochen. Daher müssen Armin und Thusnelda heimlich heiraten - was Segestes zum Äußersten treibt.

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Status

Ich überarbeite die mittlerweile 4. Version des Manuskripts und hege die Hoffnung, dass die 5. Version die Letzte sein wird, bevor ich es an Verlage schicke. Ein Buch zu schreiben, ist eine Sache. Es zu veröffentlichen, eine ganz andere. 

Bedeutet also:

  • ich lasse liebe Menschen das Manuskript auf Fehler lesen (ewiger Dank an Simone Maier, der es lieber wäre, wenn ich sie Simi nenne. Kein Problem, mach ich gerne!)
  • ich bin auf der Suche nach einem Lektor, der Spaß an dem Stoff hat und idealerweise Erfahrungen mit historischen Romanen hat
  • ich suche einen Agenten und/oder Verlag, für den das Projekt spannend ist.
  • Neben dem Trailer arbeite ich gerade an einem kleinen Marketing-Konzept (habe das bisher nur für Filme gemacht - bin gespannt ob es auch für Bücher funktioniert)

Wenn irgend jemand irgend jemanden kennt oder mir sonstwie weiterhelfen will, wäre ich sehr dankbar. Anfang September soll alles fertig sein.

 

Inspiration

Sehr gute Comic-Reihe über die Arminius Geschichte. Noch ein bisschen brutaler und noch mehr Sex als in meinem Manuskript. Aber lesenswert!

UND: diesmal kein römischer Helm auf dem Cover - aber wieder dieselbe Schrift.

 

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Wettbewerb

Nachdem man sich die wertvolle Zeit genommen für die Lektüre dieser beiden Werke genommen hat (was nur bedingt ein Genuss war), findet man schnell einige Aspekte, mit denen man sich leicht abheben kann:

  • Erzähle nicht aus der Perspektive der Römer
  • Schreibe nicht “VARUS” in großen Lettern auf dein Buch 
  • Setz keinen römischen Helm auf dein Cover
  • der Look sollte nicht hochglänzend, sondern eher alt, gebraucht und dreckig sein.

Zugegeben, die Schrift ist ganz schön. “Trajan”, oder?

Na ja, wenn die es geschafft haben ihr Buch zu veröffentlichen, sollte es mir doch auch gelingen.

Thomas Mielke ist - wie ich gerade herausgefunden habe - Miterfinder des Überraschungsei - wie soll man den da mithalten?!

 

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Recherche Teil 2

Zeitschriften und das Internet bringen einen aber nur weit genug für einen groben Abriss der Geschichte. Über das Leben der Germanen, ihre Beziehungen und Kämpfe mit den Römern vor der Varusschlacht und den Aufbau der römischen Armee wusste ich noch sehr wenig. Unterstützung kam von meinem ehemaligen Schulkollegen Sascha Baunemann, der in Indiana Jones’ Fußstapfen getreten und tatsächlich Archäologe geworden ist. Versorgt mit einer laaaangen Literaturliste führte mich mein Weg - zum ersten Mal seit der Diplomarbeit - in die Hallen der Frankfurter Uni-Bibliothek. Und was soll ich sagen? Es hat sich nur wenig verändert. Auswahl, Umfang und Service sind hervorragend. Einzig die Parkplatzsituation ist suboptimal, aber damit kann man leben.

Die darauf folgenden Tage und Woche haben mich in meine Studienzeit zurück versetzt: viel lesen, Notizen machen, mit anderen Notizen vergleichen und noch ein bisschen mehr lesen. Anstrengend. Wenn ich gewusst hätte, wie viel Arbeit das Ganze wird, hätte ich es gelassen. Sollte ich jemals das Unterfangen wagen, ein zweites Buch zu schreiben, wird es bestimmt kein historischer Roman. Aber da ich jetzt schon angefangen hatte…

 

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Recherche Teil 1

Los ging’s mit einfacher Lektüre, um die Grundzüge der (historischen) Story kennen zu lernen. Das Thema war besonders 2009, exakt 2000 Jahre nach der Schlacht, recht beliebt in den hiesigen Medien. Leider konzentrieren sich Zeitschriften wie diese hauptsächlich auf die spektakuläre Schlacht, aber kaum um Geschehnisse davor oder danach. Zum ist das “davor und danach” nicht so aufregend wie die Schlacht, zum anderen weiß man recht wenig davon (zu historischen Quellen später mehr). Es wird aber eben oft von der “Geburt der Deutschen” gesprochen, da unter Arminius zum ersten Mal einige germanische Stämme gemeinsam die Römer bekämpften. Aber außer den Römern verwendete niemand den Sammelbegriff “Germanen”, und von “Deutschen” war man noch gaaaaaanz lange entfernt. 

 

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Worüber ich wirklich schreibe

Abgesehen von der historischen Bedeutung der Varusschlacht ist vor allen Dingen die Geschichte des germanischen Anführers Arminius und seines Bruders Flavus interessant. Beide waren - wenn man dem römischen Historiker Tactius glauben darf - Mitglieder des Stammes der Cherusker und Söhne des Fürsten Segimers. 

Beide wurden als Geiseln nach Rom geschickt, damit der Stamm in der Heimat auch ja Ruhe gibt und nicht etwa einen Aufstand gegen die Römer anzettelt - was natürlich genau so später passiert ist. Was in Rom mit den beiden Jungs geschah, weiß man nicht genau. Ich gehe davon aus, dass Arminius und Flavus dort akademisch und militärisch ausgebildet worden sind. Denn später waren sie Anführer der germanischen Hilfstruppen, kämpften also im Auftrag von Rom und wurden sogar in den Ritterstand erhoben und wurde römischer Bürger. Irgendwas müssen die beiden also richtig gemacht haben. 

Irgendwann trennten sich die Wege der beiden. Wo Flavus abgeblieben ist, weiß man nicht genau, er taucht erst später wieder auf. Arminius ist auf jeden Fall zurück in die Heimat entsandt worden. Vermutlich als Verbindungsoffizier des neuen Statthalters Varus. Die beiden müssen ein gutes, freundschaftliches Verhältnis gehabt haben. 

Trotz seiner Ausbildung, trotz der Anerkennung der Römer und seines hohen militärischen Ranges, verriet Arminius Rom. Ohne das die Römer etwas ahnten, organisierte er einen Aufstand und schlug in einer mehrtägigen Guerilla-Schlacht die Römer vernichtend.

Warum hat er sich trotzdem gegen Rom und Varus gewandt? Warum blieb Flavus ein treuer Offizier Roms? Wie hat ihr Vater auf die unterschiedliche Entwicklung seiner Söhne reagiert? Welche Rolle spielte die “die Frau in rot”, die in dieser Geschichte Thusnelda heißt, heimlich Arminius heiratet und anschließend von ihrem eigenem Vater entführt und an die Römer übergeben wird? Gibt es Parallelen zum aktuellen Tagesgeschehen? Wie ging es mit Arminius nach der berühmten Varusschlacht weiter? 

Es sind diese Fragen, die mich faszinieren, über die ich mehr erfahren wollte und die die Essenz dieser Geschichte sind. 

 

Worüber ich aktuell schreibe

Kurz gesagt: die Varussschlacht.

Wem sagt das was?

Niemanden?

Ok, hier die Kurzversion:

Es begab sich vor ziemlich genau 2.000 Jahren, als die Römer von den Germanen so richtig schön abgewatscht worden sind. Unter ihrem Anführer Arminius - der vorher noch in Diensten der Römer stand - haben ein paar “Wilde” dem allmächtigen Rom eine Lektion erteilt. Ein Schock für die damalige Welt. Wie im Fußball haben sonst immer die Italiener gewonnen. Aber an den Germanen haben sich die Römer die Zähne ausgebissen. Germanien war der einzige Landstrich in Europa, der von den Römern nie dauerhaft besetzt werden konnte - deswegen haben sie Jahre später den Limes gebaut. Als “Containment” für die wilden, bösen Germanen. Und diese Schlacht - benannt nach dem römischen Statthalter Quintilius Publius Varus - war sozusagen der Anfang vom Ende der römischen Okkupation von dem Landstrich, der später mal Deutschland werden sollte.

Um es auf den Punkt zu bringen: es ist vielleicht das Einzelereignis mit den weitreichendsten Implikationen in der gesamten deutschen Geschichte. Vielleicht noch vergleichbar mit der Schlacht um Stalingrad oder der Wiedervereinigung. It’s HUGE!