Lobhudelei

Ich freue mich über neue, positive Rezensionen von "Aller Tage Morgen"! 

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Ein kleiner Traum

Ok, ich gebe es zu. Jeder Autor träumt davon, dass sein Buch mal im Bücherregal steht, Selfpublishing hin, eBooks her. Das eigene Wort, gedruckt, gebunden, möglichst auf Augenhöhe dem potentiellen Leser präsentiert und direkt neben den Büchern, die man selbst gelesen hat. Das gibt schon einen ordentlichen Schub fürs Ego, ich bin da keine Ausnahme. 

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"Aller Tage Morgen" - jetzt auch auf Goodreads

Mein historischer Roman “Aller Tage Morgen” ist jetzt auch auf Goodreads zu finden,

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"Aller Tagen Morgen auf "Buchperlen"

 

 

Wolfgang Schmitt war so freundlich, "Aller Tage Morgen" auf seinem Blog Buchperlen vorzustellen:

http://buchperlen.wordpress.com/2013/12/22/aller-tage-morgen-ein-historischer-roman-von-tomas-herzberger-am-anbeginn-der-geschichte-deutschlands/

 

 

Und ab dafür!

Der Tag der Wahrheit. "Aller Tage Morgen" erscheint morgen als eBook. Bin einigermaßen aufgeregt. Unsere amerikanischen Freunde waren wieder mal schneller: schon jetzt kann man das Buch bei Amazon und Apple bestellen:

http://www.amazon.de/Aller-Tage-Morgen-Historischer-Roman-ebook/dp/B00HR1T84E/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1389304922&sr=8-2&keywords=%22aller+tage+morgen%22

 

https://itunes.apple.com/de/book/aller-tage-morgen/id793750315?mt=11

 

Gutscheincodes folgen. 

Trailer überarbeitet

Neue (und deutlich besser lesbare Texttafeln) und Release-Datum eingefügt.

Um die deutschen Plattformen nicht gänzlich auszuschließen, gibt es den Trailer jetzt auch auf MyVideo:

http://www.myvideo.de/watch/9360099/Aller_Tage_Morgen_Trailer

und natürlich YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=Xqx-0crJbvE&feature=youtu.be

Personen in "Aller Tage Morgen" - Germanicus

Nero Claudius Germanicus ist Sohn des Drusus und wie sein Vater ein römischer Feldherr, bekannt durch seine Feldzüge in Germanien. Er ist Großneffe des ersten römischen Kaisers Augustus, von diesem war er als Nachfolger des Tiberius im Amt des Princeps vorgesehen.

Gemeinsam mit Armin wird er in der Akademie zum Offizier ausgebildet. Die beiden verbindet von Beginn an eine innige Feindschaft. Germanicus macht die Germanen im Allgemeinen und damit auch Armin für den Tod seines Vaters verantwortlich. Armins Bruder Finn wird sein Freund, als ihm dieser nach einer durchzechten Nacht das Leben rettet.

Nichts wünscht sich Germanicus sehnlicher, als den Traum seines Vaters zu erfüllen und die germanischen Stämme ein für alle mal zu unterwerfen.

 

Germanicus.jpg

Am Ort des Geschehens

Ich würde mir lange Vorwürfe machen, wenn ich dem vermeintlichen Standort der Varusschlacht - einem Wendepunkt im Buch - nicht einen Besuch abgestattet hätte. Dieser Standort liegt bei einem kleinen Dorf namens Kalkriese, was wiederum im Tecklenburger Land liegt. Wenn du - wie ich - nicht gerade aus der Gegend kommst, hast du davon noch nie gehört. Zumal man selten in diese Gegend kommt, denn dort gibt es nicht all zu viel. Zur groben Orientierung: die Ecke von Bielefeld, Osnabrück, Münster. Also Norddeutschland ohne Küste (aber schon mit schönen, roten Backsteinhäusern). Dort, wo die Menschen auf jeglichen Akzent verzichten können.

Es war eine seltsame Erfahrung (und eine lange Autofahrt): beinahe wie auf einer Schnitzeljagd findet man zeitgenössische Hinweise auf die Ereignisse, die sich vor 2.000 Jahren in dieser Gegend vermutlich abgespielt haben: "Varus-Therme", "Arminiusstraße", "Varus-Cafe"... mein Favorit ist der "Cherusker-Grill"!

Unser Ziel war das hervorragende aber an diesem kalten Dezembertag wortwörtliche leere Museum Varusschlacht direkt bei Kalkriese. Wir betraten den Eingangscounter (= Geschenkeladen), sahen uns um... und holten erstmal tief Luft. Sage und schreibe 4 (!) Regale voller Literatur über Arminius und die Varusschlacht. Sachbücher neben Belletristik. Einen Großteil davon hatte ich selbst im Rahmen der Recherche gelesen. Aber an diesem einen Punkt meine gesamte Konkurrenz im Regal versammelt zu sehen, war ein "interessanter" Augenblick, der mir nur ein ganz klein wenig Angst machte.

Das Museum wurde zum zweitausendjährigen Jubiläum der Schlacht 2009 erst renoviert. Die Ausstellung befindet sich in einem Turm, der Aussicht auf das benachbarte (Schlacht)Feld bietet. Im ersten Stock wird hervorragend und anschaulich erläutert, wer die Römer und Germanen waren, warum sie miteinander größtenteils nicht klar gekommen sind und wie die Varusschlacht als Wendepunkt im germanisch-römschen Konflikt verlief... vermutlich. Die Ausstellung ist lang nicht so detailliert wie z.B. in der hessischen Saalburg, aber kommt dafür gut auf den Punkt und langweilt an keiner Stelle. Das muss ein Museum auch erst mal schaffen. Und ich war heilfroh, dass sich so ziemlich ALLES mit meiner Geschichte deckte. Es scheint so, als hätte ich mir keinen historischen Fauxpas erlaubt. Und wenn doch, nehme ich hiermit literarische Freiheiten durch historische Ungenauigkeiten für mich in Anspruch! So!

Mit einem Audio-Guide und einer großen Portion Neugier bewaffnet machte ich mich auf in das benachbarte Feld, wo man den Engpass nachgebildet hat, in welchen Arminius die Römer gelockt hatte: zwischen einem großen Moor und einer bewaldeten Anhöhe musste sich der Zug der römischen Legionen in die Länge ziehen. Und die Germanen - gar nicht dumm - fielen ihnen unter dem Schutz eines Walles in die Flanke.

Es herrschte "Varusschlacht-Wetter": Temperaturen um den Gefrierpunkt, ein eisiger Wind und leichter Schnee-Regen. Wie damals (sofern man den römischen Quellen Glauben darf, die Wetteraufzeichnungen der Germanen sind leider verschütt gegangen).

Ich war weit und breit der einzige Mensch.

Es war großartig.

Mit den Berichten von Varus und Arminius im Ohr brauchte ich nicht mehr viel Vorstellungskraft, um mir den Verlauf der Schlacht vorzustellen. Ob sich die Varusschlacht (oder eine andere) an exakt dieser Stelle (oder einer anderen) abgespielt hat, spielt dabei keine Rolle: die Geschichte des Aufstands der Germanen gegen die römischen Besatzer, ihre Gerissenheit wie ihre Kaltblütigkeit, wurden in meinem Kopf lebendig. Der Tag, an dem Deutschland entstand. Ich hoffe, ich kann diesen Eindruck auch in meinem Buch vermitteln.

Deswegen gibt es an dieser Stelle auch nur ein Bild: Modell der bei Kalkriese gefundenen Maske eines römischen Reiters. Das besterhaltenste Artefakt, dass man am vermeintlichen Standort der Varussschlacht finden konnte - und daher auch Symbol der Ausstellung.

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ACHTUNG: SPOILER

Wie dem belesenen Publikum bekannt sein dürfte, kam es zur Schlacht zwischen den Römern unter Varus auf der einen und den Germanen unter Armin(ius) auf der anderen Seite.

eute würde man sagen: der Platz war kaum bespielbar, aber die Germanen haben den Heimvorteil ausgenutzt. Das Ergebnis war eindeutig. 3 römische Legionen - 60.000 Männer - sind vernichtet worden. Das liest sich leicht, lässt sich aber nur schwer vorstellen.

Im sehr sehenswerten Museum "Varusschlacht" bei Kalkriese steht dieses Modell, das die Größe des römisches Heeres gut veranschaulicht:

Inhalt von "Aller Tage Morgen"

Am Anbeginn der Geschichte Deutschlands:

Die römische Armee erobert Germanien. Armin und Finn, Söhne eines mächtigen Fürsten, werden als Geiseln nach Rom verschleppt. Als Soldaten ausgebildet und in der Schlacht zu tapferen Kriegern gereift, trennen sich ihre Wege. Armin kehrt in seine Heimat zurück, um zwischen seinen germanischen Landsleuten und dem neuen, ambitionierten römischen Statthalter Varus zu vermitteln.

Als die Herrschaft Roms immer grausamer wird, muss Armin sich endgültig für eine Seite entscheiden. Aber er kann die Römer nur angreifen, wenn er Varus und seine eigenen Ideale verrät - und gegen seinen eigenen Bruder kämpft.

Facebook? Go!

Heute ging die Facebook-Seite von "Aller Tage Morgen" online. Und in wenigen Stunden haben bereits knapp 40 Freunde (und eine mir vollkommen unbekannte Person) die Seite ge"liked".

Wow! 

Wenn nur die Hälfte davon das fertige Buch runterladen und bei Amazon (idealerweise positiv)  bewerten würden, wäre das schon ein guter Start!