Der etwas andere "Online Marketing Tag"-Recap

Der Online Marketing Tag in Wiesbaden war das Treffen des "Who is who" der deutschen Marketeer. Insbesondere Content- und Social Media Marketing standen im Fokus. Wen ich getroffen und was ich gelernt habe, erfahrt ihr hier.

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Mit diesen 2 Tipps habe ich 15 Kilo abgenommen!

1. Sport

2. weniger Essen

That's it! 

Nix mit NoCarb, SlowCarb oder sonstigen Schnick-Schnack. 

Was du über Google wissen musst

Die erste "Digital Marketing Academy Frankfurt" zu den Themen Suchmaschinen-Optimierung und-Werbung.

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Von Germanen, Weltmeistern und Zwergen

Ist das nicht irgendwie unfair? Wie müssen sich diese Tage fühlen: der 27., 28., 29., und 30.12.? Die vielzitierte Zeit zwischen den Jahren. Dabei gehören sie doch ebenso zum aktuellen Jahr wie der 1. April, werden aber sehr stiefmütterlich behandelt. Dabei haben diese Tage jedes Jahr zwei wichtige Funktionen.

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Wie wird man ein guter Verkäufer?

Tipps, wie man ein besserer Verkäufer wird und Leute dazu bew

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Rezension: "To Sell is Human" von Daniel H. Pink

Rezension von "To Sell is Human" von Daniel H. Pink. Verkaufen ist per se nicht menschlich - aber alle Menschen verkaufen. Und als Menschen können wir lernen, besser zu verkaufen. Und dieses Buch kann dabei helfen, denn es ist ein kleiner, feiner Werkzeugkasten.

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Stephen King’s Top 20 Rules for Writers

1. First write for yourself, and then worry about the audience. “When you write a story, you’re telling yourself the story. When you rewrite, your main job is taking out all the things that arenot the story.”

2. Don’t use passive voice. “Timid writers like passive verbs for the same reason that timid lovers like passive partners. The passive voice is safe.”

3. Avoid adverbs. “The adverb is not your friend.”

4. Avoid adverbs, especially after “he said” and “she said.”

5. But don’t obsess over perfect grammar. “The object of fiction isn’t grammatical correctness but to make the reader welcome and then tell a story.”

6. The magic is in you. “I’m convinced that fear is at the root of most bad writing.”

7. Read, read, read. ”If you don’t have time to read, you don’t have the time (or the tools) to write.”

8. Don’t worry about making other people happy. “If you intend to write as truthfully as you can, your days as a member of polite society are numbered, anyway.”

9. Turn off the TV. “TV—while working out or anywhere else—really is about the last thing an aspiring writer needs.”

10. You have three months. “The first draft of a book—even a long one—should take no more than three months, the length of a season.”

11. There are two secrets to success. “I stayed physical healthy, and I stayed married.”

12. Write one word at a time. “Whether it’s a vignette of a single page or an epic trilogy like ‘The Lord of the Rings,’ the work is always accomplished one word at a time.”

13. Eliminate distraction. “There’s should be no telephone in your writing room, certainly no TV or videogames for you to fool around with.”

14. Stick to your own style. “One cannot imitate a writer’s approach to a particular genre, no matter how simple what that writer is doing may seem.”

15. Dig. “Stories are relics, part of an undiscovered pre-existing world. The writer’s job is to use the tools in his or her toolbox to get as much of each one out of the ground intact as possible.”

16. Take a break. “You’ll find reading your book over after a six-week layoff to be a strange, often exhilarating experience.”

17. Leave out the boring parts and kill your darlings. “(kill your darlings, kill your darlings, even when it breaks your egocentric little scribbler’s heart, kill your darlings.)”

18. The research shouldn’t overshadow the story.“Remember that word back. That’s where the research belongs: as far in the background and the back story as you can get it.”

19. You become a writer simply by reading and writing.“You learn best by reading a lot and writing a lot, and the most valuable lessons of all are the ones you teach yourself.”

20. Writing is about getting happy. “Writing isn’t about making money, getting famous, getting dates, getting laid or making friends. Writing is magic, as much as the water of life as any other creative art. The water is free. So drink.”

Gefunden auf: http://www.openculture.com/2014/03/stephen-kings-top-20-rules-for-writers.html

Grundsätze des guten Schreibens

Hier sind ein paar inspirierende Regeln für alle Autoren und Schreiber

Am Ort des Geschehens

Ich würde mir lange Vorwürfe machen, wenn ich dem vermeintlichen Standort der Varusschlacht - einem Wendepunkt im Buch - nicht einen Besuch abgestattet hätte. Dieser Standort liegt bei einem kleinen Dorf namens Kalkriese, was wiederum im Tecklenburger Land liegt. Wenn du - wie ich - nicht gerade aus der Gegend kommst, hast du davon noch nie gehört. Zumal man selten in diese Gegend kommt, denn dort gibt es nicht all zu viel. Zur groben Orientierung: die Ecke von Bielefeld, Osnabrück, Münster. Also Norddeutschland ohne Küste (aber schon mit schönen, roten Backsteinhäusern). Dort, wo die Menschen auf jeglichen Akzent verzichten können.

Es war eine seltsame Erfahrung (und eine lange Autofahrt): beinahe wie auf einer Schnitzeljagd findet man zeitgenössische Hinweise auf die Ereignisse, die sich vor 2.000 Jahren in dieser Gegend vermutlich abgespielt haben: "Varus-Therme", "Arminiusstraße", "Varus-Cafe"... mein Favorit ist der "Cherusker-Grill"!

Unser Ziel war das hervorragende aber an diesem kalten Dezembertag wortwörtliche leere Museum Varusschlacht direkt bei Kalkriese. Wir betraten den Eingangscounter (= Geschenkeladen), sahen uns um... und holten erstmal tief Luft. Sage und schreibe 4 (!) Regale voller Literatur über Arminius und die Varusschlacht. Sachbücher neben Belletristik. Einen Großteil davon hatte ich selbst im Rahmen der Recherche gelesen. Aber an diesem einen Punkt meine gesamte Konkurrenz im Regal versammelt zu sehen, war ein "interessanter" Augenblick, der mir nur ein ganz klein wenig Angst machte.

Das Museum wurde zum zweitausendjährigen Jubiläum der Schlacht 2009 erst renoviert. Die Ausstellung befindet sich in einem Turm, der Aussicht auf das benachbarte (Schlacht)Feld bietet. Im ersten Stock wird hervorragend und anschaulich erläutert, wer die Römer und Germanen waren, warum sie miteinander größtenteils nicht klar gekommen sind und wie die Varusschlacht als Wendepunkt im germanisch-römschen Konflikt verlief... vermutlich. Die Ausstellung ist lang nicht so detailliert wie z.B. in der hessischen Saalburg, aber kommt dafür gut auf den Punkt und langweilt an keiner Stelle. Das muss ein Museum auch erst mal schaffen. Und ich war heilfroh, dass sich so ziemlich ALLES mit meiner Geschichte deckte. Es scheint so, als hätte ich mir keinen historischen Fauxpas erlaubt. Und wenn doch, nehme ich hiermit literarische Freiheiten durch historische Ungenauigkeiten für mich in Anspruch! So!

Mit einem Audio-Guide und einer großen Portion Neugier bewaffnet machte ich mich auf in das benachbarte Feld, wo man den Engpass nachgebildet hat, in welchen Arminius die Römer gelockt hatte: zwischen einem großen Moor und einer bewaldeten Anhöhe musste sich der Zug der römischen Legionen in die Länge ziehen. Und die Germanen - gar nicht dumm - fielen ihnen unter dem Schutz eines Walles in die Flanke.

Es herrschte "Varusschlacht-Wetter": Temperaturen um den Gefrierpunkt, ein eisiger Wind und leichter Schnee-Regen. Wie damals (sofern man den römischen Quellen Glauben darf, die Wetteraufzeichnungen der Germanen sind leider verschütt gegangen).

Ich war weit und breit der einzige Mensch.

Es war großartig.

Mit den Berichten von Varus und Arminius im Ohr brauchte ich nicht mehr viel Vorstellungskraft, um mir den Verlauf der Schlacht vorzustellen. Ob sich die Varusschlacht (oder eine andere) an exakt dieser Stelle (oder einer anderen) abgespielt hat, spielt dabei keine Rolle: die Geschichte des Aufstands der Germanen gegen die römischen Besatzer, ihre Gerissenheit wie ihre Kaltblütigkeit, wurden in meinem Kopf lebendig. Der Tag, an dem Deutschland entstand. Ich hoffe, ich kann diesen Eindruck auch in meinem Buch vermitteln.

Deswegen gibt es an dieser Stelle auch nur ein Bild: Modell der bei Kalkriese gefundenen Maske eines römischen Reiters. Das besterhaltenste Artefakt, dass man am vermeintlichen Standort der Varussschlacht finden konnte - und daher auch Symbol der Ausstellung.

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Inspiration

Sehr gute Comic-Reihe über die Arminius Geschichte. Noch ein bisschen brutaler und noch mehr Sex als in meinem Manuskript. Aber lesenswert!

UND: diesmal kein römischer Helm auf dem Cover - aber wieder dieselbe Schrift.

 

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